Opal
 

Der Opal besteht aus mikroskopisch kleinen Kristoballitkügelchen (Siliziumdioxid), die in ein amorph erstarrtes Kieselgel eingebettet sind. Durch die Interferrenz (Überlagerung) des Lichtes an diesen Kügelchen kommt es zu besonderen Lichterscheinungen: dem bunten Farbenspiel des Opals. Je nach Lichteinfall kommt es so zu unterschiedlichen Farbflecken im Stein. 
 
 
 

Je nach Grundfarbe des Steins unterscheidet man zwischen schwarzem Opal (dunkle Grundfarbe),weißem Opal (helle Grundfarbe) und Feueropal (rötlich und durchsichtig o. durchscheinend, meist ohne Farbenspiel).
 
 Als Jelly-Opal oder gewöhnlichen Opal bezeichnet
man undurchsichtige Steine ohne Farbenspiel. Als Wasseropal werden durchscheinende, trübe Steine bezeichnet. 

Der Opal gehört chemisch gesehen zu den Quarzen, wird jedoch wegen seiner amorphen Gestalt als eigenständiger Stein betrachtet, seine Härte liegt bei 5,5-6. 

Fundstätten des Opals: Ungarn (heute erschöpft), Brasilien, Australien.