Die Wappen entstanden im 2. Viertel des
12. Jahrhunderts aus den Feldzeichen und Siegelbildern des Hochadels. Die
Wappenzeichen, die aus rein dekorativen Schildbemalungen entstanden, sind
einfache hieroglyphische Zeichen, ihre Darstellungen richten sich nach
dem jeweiligen Zeitstiel.
Deshalb kann jedes Wappen in eine der
folgenden Epochen eingeteilt werden:
Gotik
(12.-15. Jahrhundert), mit Früh-, Hoch.- und Spätgotik
Renaissance (15.-16. Jahrhundert)
Barock
(16.-17. Jahrhundert)
Romantik u.
Biedermeier (18.-19.
Jahrhundert)
Die Heraldik wird in drei große
Zeitabschnitte unterteilt:
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Die
älteste, ursprüngliche Heraldik
Dieser Zeitabschnitt beschänkt sich
auf die Gestaltung des Schildes und geht bis zum Ende des 13. Jahrhunderts.
Hier sind bereits Erste Spuren und Keime der späteren Entwicklung
zu finden.
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Die
weiterentwickelte, nahezu ausgebildete Heraldik (Bis zum Ende
des 15. Jahrhunderts) Diese Zeit wird auch als die Blütezeit
bzw. Glanzzeit der Heroldskunst bezeichnet. Die Heraldik beschränkt
sich nicht nur auf das Schild, auch alle anderen Bestandteile eines Wappens
sind bereits vertreten: Helm, Decke und Helmzier. |
Die
Heraldik der Überladung mit Neben- und Prachtstücken (16.
Jahrhunder bis heute) In dieser Zeitspanne kommt es zu einer Abnahme
und zum Verfall der Heraldik, die ursprünglich unbedingt wichtigen
Bestandteile eines Wappens werden entweder weggelassen, oder gehen neben
den vielen Verzierungen mit Nebenstücken unter. |
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